Nasen-Shop

Supernasen-Tour

Weiter gings...zunächst an der Uferpromenade Veldens, an Roy Blacks berühmtem Schlosshotel vorbei, nach Klagenfurt. Der dortige Campingplatz sollte unser Quatier für die Nacht sein, und Gäste haben Zugang zum Badestrand. Ein Bad hatten wir uns nach dem ereignisreichen Tag auch wahrlich verdient, und so liessen wir keine Zeit vergehen. Das Wasser klar, der Himmel wolkenlos, die Berge im Hintergrund...so läßt es sich leben.

Aber der Zeitplan war straff, und so wollten wir abends noch ins Stadtzentrum von Klagenfurt fahren. Wichtigste Sehenswürdigkeit der Kärntner Landeshauptstadt ist natürlich das Kika-Möbelhaus, wo die Nasen zunächst ihre Adonis-Körper vor der sich spiegelnden Schaufensterscheibe präsentieren und morgens ihre Verfolger in einem Klappbett einsperren. Aufgrund des Feiertagswochenendes kamen wir jedoch gar nicht in Versuchung, diese Szene originalgetreu zu wiederholen, hatte das Möbelhaus doch an diesem und dem folgenden Tag geschlossen. Auch hier haben einige Umbaumaßnahmen nicht zum besseren geführt, aber die Schaufenster und Bodengitter ließen den Film wiederaufleben. (siehe Beweisbilder, man beachte die Dachverkleidung des Vorbaus)

Genug für diesen Tag, es war Zeit, unseren krebsrot-sonnenverbrannten Beinen etwas Ruhe im Zelt zu gönnen. Der Montag war nun dem Besuch des Krankenhauses gewidmet, in dem sich Tommy als Arzt ausgibt, Mike nur knapp einer OP entgeht und beide schließlich spektakular durch einen Fenstersprung entkommen. Nach dem problemlosen Aufspüren des Kika-Möbelhauses am Vortag sollte doch auch dieses Unterfangen eigentlich kein Problem darstellen, doch befindet sich in Klagenfurt nur ein Kika-Möbelhaus, jedoch vier Krankenhäuser.

Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kleinen Stopp am Fußballstadion, welches zwar erstaunlich leicht zu betreten war, jedoch scheinbar nicht jenes ist, in dem die Supernasen morgens erstaunt aus den Zelten steigen. Fotos haben wir trotzdem gemacht.

Das erste von uns besuchte Krankenhaus war in der ganzen Stadt gut ausgeschildert und relativ leicht zu finden, doch kam es auch unter gedanklicher Einbeziehung krassester Umbaumaßnahmen nicht als Schauplatz für den Film in Frage. Es fehlte der Innenhof, wo die Feuerwehr ihre Übung durchführt. Der nächste Versuch führte uns in das Landeskrankenhaus, welches fast schon eine eigene kleine Stadt ist, mit unzähligen Gebäuden, Parks und einer großen Mauer drum herum. Gut eine Stunde verbrachten wir hier mit sinnlosem Herumlaufen, wobei schmerzender Sonnenbrand auf unser beider Oberschenkeln und akute Zeitnot (um 19 Uhr mussten wir die geputzten Trikes im bayrischen Tittmoning zurückgeben) die enttäuschte Stimmung weiter trübten.

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